DR. KATJA BETT // EXPERTIN FÜR E-LEARNING UND PERSONALENTWICKLUNG

Die erste Einheit im ich.kurs13 zum Thema Kommunikation läuft und was liegt näher, als sich mit dem Kommunikationsmodell “Hören mit vier Ohren und Reden mit Vier Schnäbeln” (das Schulz von Thun bereits in den 70ziger Jahren entwickelt hat) auseinanderzusetzen. Ich persönlich bin ein Fan von diesem Modell. Warum? Weil es als Bild gut funktioniert und ich es mir so besser merken kann. Und wenn ich es mir besser merken kann, dann ermöglicht es mir “Metakommunikation” zu betreiben. Mich also im Gespräch und in der Situation ein Stück weit selbst zu beobachten und ggfs. korrigierend eingreifen zu können.
Tipp: Schulz von Thun hat 2009 seine Abschiedsvorlesung an der Uni Hamburg gehalten. In dieser Vorlesung blickt er auf seinen Lebensweg in enger Verbindung mit der Entwicklung seines Kommunikationsmodells zurück und das auf sehr humorvolle Weise. Großartig!
Hier der Link: http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/10197
Der MOOC “Ich-Kurs” von Dr. Johannes Moskaliuk ist vor vierzehn Tagen mit einer Einleitungsphase angelaufen. Heute beginnt der erste inhaltliche Part zum Thema “Kommunikation”. Ich finde das Thema sehr ambitioniert und auch sehr persönlich. Aber ich denke Johannes hat hier ein prima Konzept entwickelt das die Erkenntnisse aus der Wissenschaft mit Praxis und persönlichem Erleben und Erfahrungen verbindet. Das Wesentliche im Ich-Kurs: Wir setzen uns mit uns selbst auseinander, mit unseren Beliefs, mit unseren “Werten” und “Zielen” und als verbindendes Element: Emotionen.
Heute geht es los mit der ersten inhaltlichen Einheit zum Thema Kommunikation, die ich als Online-Tutorin betreue. Die erste ich-move Aufgabe: Missverständnisse! sehr spannend.
Martin Ebner und Sandra Schön stellen in Ihrer Folienpräsentation den Nutzen und die Herausforderungen vor, wenn Social Media Tools zum Lehren und Lernen eingesetzt werden. Ich finde ihre Zusammenstellung Spitze, genauso arbeite ich selbst in meinen eigenen Kursen zu Social Media im E-Learning. Danke an die beiden für die tolle Anregung.
Hier Ihre Präsentation (zu finden auch in Slide Share):
Im Trainingsblog von Ellen Trude habe ich heute mal wieder einen tollen Beitrag gelesen. Ellen Trude hat im Netz einen Film gefunden, der sich mit “A New Design for Education” auseinandersetzt und uns dazu anregt nochmals neu über Schule, Ausbildung und Studium nachzudenken. Die Hauptaussage: die veränderte Welt führt zu unendlichen Vernetzungsmöglichkeiten, die Anforderdungen steigen und und und, die Reaktion darauf: offene Schulkonzepte, die die Kreativität, die persönliche Entwicklung und das Lernen des Einzelnen stärkt und keine standardisierten Inhalte vorhält.
Da stellt sich doch auch immer gleich die Frage: Wie soll das in der Praxis funktionieren?
Da ich mich gerade mal wieder mit dem Thema E-Portfolio auseinandersetze (weil ich dazu gerade einen Workshop vorbereite), habe ich mir gedacht, genau das könnte einer der Lösungsansätze für “Neues Lernen” sein. Warum?
Die Idee hinter E-Portfolios lässt sich mit drei aufeinander aufbauenden Schritten beschreiben:
Das bedeutet konkret: Die Lernenden sammeln nach bestimmten Kriterien ihr eigene Lernartefakte (von kommentierten Linklisten über Hausarbeiten und Abschlussarbeiten bis hin zu Referaten und Papers) und reflektieren diese (in bezug auf ihre Lernfortschritte, auf ihr Lernverhalten, auf Querverbindungen etc.), erhalten feedback von Peers, Tutoren und Dozenten dazu und machen das ganze noch öffentlich und vernetzen sich untereinander (aber nur nach ausgewählten Kriterien).
Und hier der passende Film dazu.
Gestern war ich ja für die Xpert Ambassador-Gruppe “PERSONALMANAGEMENT & FÜHRUNG” der DGFP in Xing für eine virtuelle Live-Online-Diskussion als Expertin zum Thema Social Media in der Personalentwicklung geladen.
Warum chat-artig und nicht Chat:
wir haben für die Diskussion ganz simpel die Foren in der xing-Gruppe genutzt. Da wir alle gleichzeitig für eine Stunde in der Gruppe und im Forum waren, war es eben ein Chat IM Forum. Das hat bestens geklappt und das Tolle: es war wesentlich übersichtlicher und strukturierter, wie ich das sonst aus meiner 15jährigen Online-Trainer-Tätigkeiten aus sehr vielen Online-Kursen kenne.
Und genau diese beiden Funktionen machten das Ganze wesentlich einfacher, wie sonst in Chats.
Und was mich besonders gefreut hat: der Chat kam überaus gut an und ich habe sehr positives Feedback erhalten. Da hat sich die Mühe von meiner Seite gelohnt (und zum Glück kann ich schnell tippen), jederzeit wieder!
Wer den Chat nachlesen will, finde die Beiträge in xing hier.