Dr. Katja Bett // Expertin für E-Learning und Personalentwicklung

DR. KATJA BETT // EXPERTIN FÜR E-LEARNING UND PERSONALENTWICKLUNG

Facebook als Ersatz für Lernplattformen????

In Facebook gibt es zum Glück nicht nur Pages sondern auch Groups. Und hier mache ich gerade eine sehr interessante Erfahrung als Mitglied einer solchen Facebook Gruppe, die ich für meine zukünftigen Social Learning-Aktivitäten sicherlich nutzen werde. Die Gruppen-Funktion in Facebook unterstützt nämliche viele Funktionen, die ich aus vielen Lernplattformen kenne.

  1. Alle “Beiträge”, die in der Gruppe erstellt werden landen auch tatsächlich bei mir im Profil. Außerdem kann ich mich per Mail und auf meinem Handy informieren lassen und kann so die Nachrichten “pushen”. Im Prinzip ersetzt dies eine Mailingliste.
  2. Dann gibt es – wie sonst auch in allen Lernplattformen – die Möglichkeit, “Foto/Video” für alle einzustellen.
  3. Dann kann ich noch eine Umfrage unter den Mitgliedern starten, mit der Funktion “Frage“.
  4. Und mit “Datei” können Dokumente in der Gruppe für alle zugänglich gemacht werden, auch eine Funktion, die es in jeder Lernplattform gibt.
  5.  Oben in der Bilderleiste wird in der Regel per Foto angezeigt, wer Mitglied in der Gruppe ist und ich kann mich mit diesen wie in Facebook üblich vernetzen.

Mein Fazit: Immer dann wenn es um netzgestütztes kollaboratives Lernen und Arbeiten geht, reichen diese Funktionen vollkommen aus. Nicht umsonst beschreibt Facebook die Gruppen selbst so:

Facebook states that groups are designed “for members of groups to connect, share and even collaborate on a given topic or idea.”

Und wer noch mehr darüber wissen möchte, hier gibt es gerade einen aktuellen Blobbeitrag bei Techknowtools dazu.

1 Kommentar

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Agnes
25.06.12, 23:11

Das Problem mit Facebook ist, dass es Facebook ist. Intuitiv würde ich es jedem abraten sich da zu sehr darauf zu verlassen aber ironischerweise habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es als Lernplattform gut funktioniert. Viel lieber wäre es mir aber wenn Schulen und Unis eigene Plattformen dieser Art protegieren würden.

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